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Wie kommt man eigentlich dazu eine Internetseite zu programmieren und Informationen ins World Wide Web zu stellen? Bei mir hat es damit angefangen, das SAP mich als Mitarbeiter gewinnen konnte. Hier war die Anzahl von Kollegen, die eine eigene Homepage hatten gleich erhelblich höher als zuvor. Und was man häufig sieht, das beginnt man zu begeheren. Dummerweise hatte ich noch überhaupt keine Programmmiererfahrungen gesammelt. Aber wenn man schon bei einem Softwarehaus arbeitet, sollte das doch nicht so schwierig sein - dachte ich.HTML lernen... Ich beschloss mir HTML beizubringen um uns eine eigene Homepage zu programmieren. Die erste Hürde auf dem Weg zur eigenen Seite ist also HTML. Über das Internet habe ich mit bei einem Online-Buchladen (fand ich damals noch spanend, weil neu) nach einem geeignetten Buch gesucht. Über die Hilfe wurden mir zig Bücher präsentiert. Ich habe mich letztendlich für das Buch "Jetzt lerne ich HTML" von Harald Taglinger entschieden. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der wie ich vorher noch nie etwas vom Programmieren gehört bzw. ausprobiert hat. In dem Buch werden die grundlegenden Befehle Schritt für Schritt erklärt. Das Buch endet mit der Technik Layer zu erstellen. Um die Beispiele aus dem Buch auf dem eigenen PC zu programmieren reicht Notepad oder irgend ein anderes Texterfassungsprogramm völlig aus. So entstanden dann meine ersten Seiten mit in sich verschachtelten Tabellen (dem Hauptgestalltungsinstrument in WWW) mit verschiedenen Hintergünden und Farben und eingebetteten Links, Sprungmarken, Videos und Grafiken. Das Ausprobieren ist übrigens der beste Weg, die Befehle zu lernen. Als der Talginger dann verarbeitet war, wollte ich mehr wissen. Für knappe 100 DM stand das Buch SELFHTML von Stefan Münz auf dem Programm. Das Buch hatte durchweg sehr gute Rezessionen bekommen. In einem der Kommentare stand der Hinweis, der Kurs sei auch im Internet kostenlos als Download zu bekommen. Ein paar Mails an die Rezessoren hat mir dann auch den richtigen Link zu SELFHTML gebracht. Dieser Kurs ist so umfassend, dass man auf fast alle Fragen eine Antwort findet. Mit einem Editor programmieren... Die Grundsteine waren also gelegt. Als Editor, also Programm zum Erstellen von Internet-Seiten, habe ich mir dann PHASE5 von Ulli Meybohm heruntergeladen. Auch den gibt es kostenlos. Soweit also noch ein günstiges Vergnügen. Mit einem solchen Editor ist es gleich viel kompfortabler zu programmieren. Als Editoren werden einem zahlreiche Programme angeboten. Meistens bekommt man von seinem Provider Software oder kennt jemanden, bei dem man sich einen professionellen Editor wie den Dreamwaver von Macromedia einmal ansehen kann. Bevor man mit einem Editor anfängt, sollte man die Befehle schon kennen, um den automatisch generierten Code zu verfeinern und zumindest ansatzweise den Code zu lesen. Das Hilft auch ungemein dabei, Programmteile von anderen Seiten zu kopieren. Gut abgeguckt ist oft schneller als alles selber geschrieben. Einen Namen finden... Der dritte Schritt ist dann natürlich, das man sich eine Internetadresse kaufen muß. Die gibt es leider nicht kostenlos. Ich war leider etwas spät drann. Die schönen, puristischen Adressen - ich wollte natürlich möglichst www.schramm.com oder www.schramm.de - waren schon lange unter dem Hammer. Es gibt eben doch noch ein paar mehr Leute mit meinem Nachnamen. Mit etwas Fantasie und Suchen haben wir dann erst www.schramms.net gefunden. Mitlerweile ist irgendjemand von der Adresse www.schramms.com abgesprungen. Sehr zu unserer Freude. So haben wir dann doch noch fast unsere Wunschadresse bekommen. Jetzt brauchten wir noch einen, der die Seite für uns Hostet. Der Tip von Stefan Hoheisel hat uns dann zu Puretec geführt. Für ein paar Mark im Monat war www.schramms.com unser. Die Angebote reichen von minnimalem Speicherplatz für einen ersten Versuch bis zu Unternehemenslösungen. Am Anfang solltet Ihr einfach den günstigsten Tarif wählen, man bracht doch viel länger als man denkt, bis man eine gescheite Seite zussammengestellt hat. Und man will ja nicht mit irgend etwas auf den Markt. Auf der Suche nach Content... Die Frage nach dem Inhalt - Content - sollte man sich natürlich schon am Anfang stellen. In dem Buch "Jetzt lerne ich HTML" wird schon im ersten Kapitel das Thema Inhalt angesprochen. Was will ich wann, wem und warum sagen? Was stelle ich den ins Internet? Oder anders gefragt, wozu haben wir uns denn jetzt die Seite gekauft? Seiten mit dem Motto "Unser letzter Urlaub" und "Meine Familie und meine Hobbies" gibt es schon zu Hauf. Und wer möchte schon sein ganzes Privatleben für jedermann zugänglich ins Internet stellen? Gut es werden nicht alle möglichen Leute über schramms.com stolpern aber alles sollte man u.E. nicht veröffentlichen. Für welche Inhalte wir uns entschieden haben, seht Ihr ja auf der Startseite. Wir haben uns überlegt, das man eine Internetseite zum Beispiel auch dafür benutzen kann, um sich bei möglichen Arbeitgebern mit einer Kurzbewerbung vorzustellen. Diese Kurzbewerbung verweist dann auf die Homepage, wo weitere Inhalte und Informationen stehen. Und damit sind wir dann auch schon beim nächsten Thema. Sicherheit. Sicherheit... Im Internet ist kaum eine Information sicher. Wenn Ihr einige Eurer Seiten z.B. mit persönlichen Informationen schützen wollt, gibt es wie immer viele Möglichkeiten. Am Anfang hatten wir ma ein paar einfache und schwierigere JavaScripte als Passwortschutz ausprobiert. Die findet man zu Hauf im Internet vorgedacht und muß diese dann nur noch anpassen. Das Problem bei Scripten ist nur, das Sie jeder lesen kann. Wer also die Zugriff möchte, blättert ein wenig im Coding und ließt die Passworte einfach heraus. Besser ist es da schon einen Dienst des Providers in Anspruch zu nehemen. Meistens kann man einen oder mehrere Ordner als privat, geschützt... definieren und Benutzer und Kennwörter vergeben. Die Kennwortprüfung läuft dann nicht mehr bei dem User sonder auf dem Rechner des Providers ab. Das ist dann schn deutlich sicherer. Mehr als HTML... Mit reinem HTML stößt man jedoch schnell an seine Grenzen. Die Seiten im Netz werden immer weiter animiert und raffienierter. Also wird jetzt erst einmal JavaScript geübt. Mit JavaScript werden auf diesen Seiten z.B. Fenster aufgerufen, Dateinamen zusammengebaut und die Uhrzeit und das Datum ermittlet. Macht schon gleich viel mehr Spaß, weil man endlich das umsetzten kann, was man schon immer mal machen wollte. Ein gutes JavaScript-Buch ist "JavaScript" von Stefan Koch. Leider auch das nicht ganz günstig (ca. 45 Euro). Der nächst Schritt wären dann "Plug in´s". Flash von Macromedia ist das wohl verbreitetste Tool in dieser Richtung. Susanne schnuppert gerade mal in Flash hinein. Vieleich gibt es ja bald auch bei uns etwas "geflashtes". |
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